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Filmreihe Über(s) Leben

Mit der Filmreihe Über(s) Leben zeigen wir Filme, die Einblick in die Welt von Kindern und Jugendlichen geben, die sich mit den Themen schwere Krankheit, Abschiednehmen, Sterben, Tod und Trauer auseinandersetzen müssen.

Hinweis: Folgender Film muss wegen der aktuellen Situation leider entfallen und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
Sie können sich über den neuen Termin auf dieser Seite informieren. Einfach vorbeischauen. Vielen Dank.

Film: Club der roten Bänder
Montag, 26.11.2020, 20.00 Uhr
in Kooperation mit Gems Kulturzentrum e. V. /Singen
Eine Veranstaltung innerhalb unserer Vortragsreihe Herbst 2020

Ort: Gems Kulturzentrum e.V. , Mühlenstraße 13, 78224 Singen, (www.diegems.de)
Eintritt: 7,00 Euro, Keine Kartenreservierung möglich – Nur Abendkasse ab19.30 Uhr
Hinweis:
Bitte beachten Sie die Corona-Information des Kinos, siehe unten.

Zum Film: Das Leben von Leo, Jonas, Emma, Alex, Hugo und Toni scheint nicht anders zu sein als das von anderen Teenagern. Leo ist glücklich und liebt es, Fußball mit seinen Freunden zu spielen. Seine restliche Zeit verbringt er mit seinen Eltern und seiner Schwester. Jonas wäre froh, wenn ihm sein Bruder nicht das Leben zur Hölle machen würde. Emma versucht alles, um es ihren Eltern recht zu machen, und Alex hat Ärger mit seiner Lehrerin. Toni sagt immer unverblümt, was er denkt, und sucht Hilfe bei seinem Opa. Und Hugo nimmt für einen Sprung vom Zehnmeterturm seinen ganzen Mut zusammen.
Doch dann wird Leo schlagartig aus seinem Alltag gerissen und muss ins Krankenhaus. Alles ist plötzlich anders, Untersuchungen und Diagnosen bestimmen sein Leben, und sein Bettnachbar macht ihm zusätzlich das Leben schwer. Er entdeckt aber auch schon Emma, traut sich jedoch noch nicht, sie anzusprechen.
Dass der Weg von Jonas, Alex und Toni auch irgendwann im Albertus-Klinikum enden wird, wo Hugo schon eine ganze Weile im Koma liegt, und dass sie eines Tages der „Club der roten Bänder“ sein werden, ahnt Leo, der zukünftige Anführer, zu diesem Zeitpunkt ebenso wenig wie die anderen, späteren Club-Mitglieder.

D 2019; Regie: Felix Binder; mit Tim Oliver Schultz, Damian Hardung, Luise Befort,
Ivo Kortlang, Timur Bartels, Nick Julius Schuck, Jürgen Vogel u.a.; FSK: 6;
Länge: 112 Min.; CinemaScope; Dolby Digital

Corona-Info des Kinos in der GEMS: Beim Kino-Besuch besteht die Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz, die Beachtung des Mindestabstands von 1,5 Meter, Desinfektion der Hände und die Begrenzung der Teilnehmerzahl. Der Mund-Nasen-Schutz muss auf allen Wegen, im Haus und den Toiletten getragen werden. Am Sitzplatz kann er abgenommen werden.
Keine freie Platzwahl – wir platzieren Sie. Bitte verzichten Sie auf Umarmungen und Hände schütteln. Sollten Sie Anzeichen einer Erkältung oder von Unwohlsein verspüren, bitten wir Sie vom Besuch der Veranstaltung abzusehen. Sollten sich die Corona-Regeln ändern, dann werden wir sie umgehend anpassen.
Die Kontaktdaten der Besucher*innen müssen zur Kontakt-Nachverfolgung erhoben werden. Deshalb müssen Besucher zum Beginn der Vorstellung ein Gästeregistrierungsformular ausfüllen.
Sie können das Formular jetzt schon herunterladen, zu Hause ausfüllen und dann zur Kinovorstellung mitbringen.  > Hier geht es zum Gästeregistrierungsformular

 


Film: Unzertrennlich
Dienstag, 10.03.2020, 20.00 Uhr
in Kooperation mit Gems Kulturzentrum e. V. /Singen

Ort: Gems Kulturzentrum e.V. , Mühlenstraße 13, 78224 Singen, (www.diegems.de)
Eintritt: 7,00 Euro; hier Karten online reservieren
Kasse öffnet 30 min vor Vorstellungsbeginn. Abholung reservierter Karten: spätestens 15 min vor Vorstellungsbeginn, Reservierung verfällt sonst.

Zum Film:

Wie wirkt sich das Zusammenleben mit einem schwer erkrankten oder behinderten Kind auf das Familiengefüge aus? Und welche besondere Rolle fällt den gesunden Geschwistern zu? Der Dokumentarfilm UNZERTRENNLICH begleitet Kinder und Jungerwachsene aus vier vollkommen unterschiedlichen Familien, deren Lebenswirklichkeit Antworten auf diese Fragen liefert.
Weit über Dreiviertel aller Menschen in Deutschland haben mindestens einen Bruder oder eine Schwester. Geschwister sind für uns Vertraute, Spielkameraden und oft lebenslang beste Freunde, aber ein Geschwisterkind bedeutet auch Konkurrenz im Wettstreit um Zuneigung, Aufmerksamkeit, Freiheit und Anerkennung. Konflikte gehören zu jeder gesunden Geschwisterbeziehung, sie auszutragen ist wichtig, um langfristig ein Gleichgewicht herzustellen und die gesunde Entwicklung der Kinder zu fördern. Doch was tun, wenn dies nicht möglich ist, weil eines der betroffenen Kinder aufgrund einer schweren Erkrankung oder Behinderung einen anderen, einen geschützten Status innerhalb der Familie innehat und dauerhaft besondere Fürsorge benötigt?
Eymen, Eray, Gustaf, Max und Svea sind grundverschieden: Vom Alter, ihrem sozialen Umfeld, ihrem Glauben und ihren Interessen. Was sie gemeinsam haben, ist eine besondere Stellung innerhalb ihres Familiengefüges. Als Geschwister von lebensverkürzt erkrankten oder behinderten Kindern müssen sie sich bereits früher als ihre Altersgenossen mit Themen wie Verantwortung, Verzicht und Verlust auseinandersetzen. Ihre Realitäten unterscheiden sich grundlegend von denen anderer Kinder und Jugendlicher in Deutschland. Leise beobachtend und mit großem Respekt vor allen Familienmitgliedern nähert sicher der Film den unterschiedlichen Lebensrealitäten der Geschwisterkinder an und nimmt den Zuschauer in ihren Alltag mit. Ein Alltag, der den meisten Menschen verborgen bleibt, selbst wenn ca. 4 Millionen Menschen im Land einen Bruder oder eine Schwester haben, die chronisch oder lebensverkürzt erkrankt oder behindert sind. Der Rückzug der betroffenen Familien ins Private sowie die gesellschaftliche Verdrängung und Tabuisierung von Krankheit und Tod – ganz speziell wenn es um Kinder geht – tragen ihren Teil dazu bei, dass die Lebenserfahrungen, die Probleme, aber auch die besonderen Kompetenzen der Geschwister noch immer kaum öffentlich wahrgenommen werden.

D 2018; Regie: Frauke Lodders; Dokumentarfilm,  FSK: 0; Länge: 91 Min.; Dolby Digital

 


FILMREIHE Archiv der Vorführungen:

Film: Glück ist was für Weicheier
Donnerstag, 07.11.2019, 20.00 Uhr
in Kooperation mit Gems Kulturzentrum e. V. /Singen

Ort: Gems Kulturzentrum e.V. , Mühlenstraße 13, 78224 Singen, (www.diegems.de)
Eintritt: 6,50 Euro; hier Karten online reservieren
Kasse öffnet 30 min vor Vorstellungsbeginn. Abholung reservierter Karten: spätestens 15 min vor Vorstellungsbeginn, Reservierung verfällt sonst.

Zum Film:
Stefan Gabriel ist Bademeister, engagierter Vater und stets darum bemüht, das Leben positiv zu sehen. Während er versucht, etwas an die Gesellschaft zurückzugeben und sich als Sterbebegleiter engagiert, kämpfen seine beiden Töchter, die zwölfjährige Jessica und ihre ältere Schwester Sabrina mit ihren ganz eigenen Problemen. Jessica wird oft für einen Jungen gehalten und muss ständig gegen ihre vielen seltsamen Ticks ankämpfen. Sabrina ist schwer krank. Jessica  würde gerne mit ihrer hübschen Schwester tauschen, die trotz Krankheit ihr Leben scheinbar voll im Griff hat. Je mehr sich Sabrinas gesundheitlicher Zustand verschlechtert, desto schlimmer werden auch Jessicas Ticks. Ein Plan muss her und zwar schnell. In einem alten Buch stoßen die beiden auf ein spezielles Ritual, das die Rettung bringen soll. Dafür müssen Sabrina und Jessica allerdings einen Jungen finden, der mit Sabrina schläft. Ihnen bleibt nur noch wenig Zeit, und Jessica setzt alles daran, den lebensrettenden Plan in die Tat umzusetzen, egal wie verrückt er auch sein mag.

GLÜCK IST WAS FÜR WEICHEIER war der Eröffnungsfilm der 52. Internationalen Hofer Filmtage (2018). Deren Künstlerischer Leiter, Thorsten Schaumann, sagt über den Film: „Anca Miruna Lăzărescu zeichnet eine Familiengeschichte mit allen Höhen und Tiefen als Hymne auf das Leben. GLÜCK IST WAS FÜR WEICHEIER ist großartig emotionales Kino.“ Oder, wie es die Regisseurin selbst ganz ähnlich formuliert: „Es ist ein Film über Hoffen und Bangen und Lieben und Scheitern. Ein Film, der das Leben in all seinen Facetten feiert.“

D 2018; Regie: Anca Miruna Lăzărescu; mit Ella Frey, Martin Wuttke, Emilia Bernsdorf, Christian Friedel, Tina Ruland, Stephan Grossmann, Sophie Rois u.a.;
FSK: 12; Länge: 95 Min.; CinemaScope; Dolby Digital

 


Film: Fridas Sommer
Dienstag, 09.04.2019, 20.00 Uhr
in Kooperation mit Gems Kulturzentrum e. V. /Singen

Ort: Gems Kulturzentrum e.V. , Mühlenstraße 13, 78224 Singen, (www.diegems.de)
Eintritt: 6,50 Euro; hier Karten online reservieren

Zum Film:
Spanien 1993: es ist Sommer in Barcelona, doch für die sechsjährige Frida sind es traurige Tage. Schweigend sieht sie zu, wie die letzten Gegenstände aus der Wohnung ihrer kürzlich verstorbenen Mutter verpackt werden. Zum Abschied laufen Freunde winkend hinter dem Auto her, das sie zu Verwandten aufs Land bringt. Und obgleich sie von der Familie ihres Onkels liebevoll aufgenommen wird, lebt sich Frida fernab ihrer Heimatstadt nur zögerlich in die neue Umgebung ein. Sie tollt mit ihrer Cousine Anna durch den Garten und erkundet die Hänge und den nahegelegenen Wald, aber trotz des strahlenden Sommers macht sich immer wieder Traurigkeit bei Frida breit. Das im Grunde lebensfrohe Mädchen verhält sich unvorhersehbar und launisch, was ihre Tante Marga und ihren Onkel Esteve vor echte Herausforderungen stellt. Wird Frida sich an ihr neues Zuhause gewöhnen?

ES 2017 (ESTIU 1993); Regie: Carla Simón; mit Bruna Cusí, David Verdaguer, Laia Artigas, Paula Robles u.a.; FSK: 0; Länge: 96 Min.; Dolby Digital


Film: Multiple Schicksale
Sonntag, 08.10.2017, 11.00 Uhr
in Kooperation mit Gems Kulturzentrum e. V. /Singen

Ort: Gems Kulturzentrum e.V. , Mühlenstraße 13, 78224 Singen, (www.diegems.de)
Eintritt: 6,50 Euro; hier Karten online reservieren

Zum Film:
Basierend auf den Erfahrungen mit seiner eigenen Mutter, die seit 14 Jahren an «Multiple Sklerose» leidet, hat sich der Regisseur Jann Kessler die Suche nach anderen Menschen mit dieser Krankheit begeben. Nach aufwändigen Recherchearbeiten und dem persönlichen Kennenlernen von 15 Menschen mit MS ist die Entscheidung gefallen, einen Film über einen Teil dieser Schicksale zu drehen. Schlussendlich erzählen im Film sieben Personen auf sehr eindrückliche und offene Weise, wie sie mit der MS, aber auch mit sich und ihrem Leben umgehen. Trotz den manchmal massiven Einschränkungen können diese Menschen ihr Leben zeitweise genießen und es sehr intensiv erleben. Jedoch ist dies nicht einfach, was die gezeigte Auseinandersetzung mit Suizidgedanken und der eigenen Endlichkeit verdeutlicht. Insbesondere als sich einer der Protagonisten dazu entschließt, mithilfe einer Sterbehilfeorganisation aus dem Leben zu schreiten, weitet sich der Fokus auch auf das nahe Umfeld der MS-betroffenen Person.
Im Film verarbeitet Kessler zudem die Erfahrungen mit seiner Mutter. Er versucht zu verstehen, wieso seine Mutter diesen Weg des Verdrängens der Krankheit gegangen ist und probiert, ihre Entscheidungen im Nachhinein zu akzeptieren. Während den Dreharbeiten beginnt er, seine Mutter häufiger im Pflegeheim zu besuchen und ihr Geschichten vorzulesen, was dazu führt, dass Hesses ‚Siddhartha’ ebenfalls Teil des Filmes wird. Immer häufiger filmt er bei diesen Besuchen auch, obwohl sie nicht mehr willentlich den Aufnahmen zustimmen kann. Entstanden ist ein vielschichtiger Film, der vor den schwierigen Fragen ebenso wenig zurückweicht wie vor den schönen Momenten des Lebens.

Jann Kessler über seinen Film: „Trotz anfänglicher Zweifel; Ja, meine eigene Geschichte soll Teil des Filmes werden! Dadurch erhält der Film einen roten Faden, einen Rahmen, es ermöglicht dem Betrachter einen tieferen Einblick. Es sollte kein Film über die allgemeine MS, sondern über einige Menschen mit dieser Krankheit geben. Den Personen Platz lassen, Vertrauen gewinnen, den Versuch wagen, möglichst in die Tiefe zu kommen. Die medizinische Seite der MS soll komplett weggelassen werden.“

CH 2015; Regie: Jann Kessler; Dokumentarfilm; FSK: 12; Länge: 85 Min.; Dolby Digital


Film: Und morgen Mittag bin ich tot
Freitag, 28.04.2017, 20.00 Uhr
in Kooperation mit Gems Kulturzentrum e. V. /Singen

Ort: Gems Kulturzentrum e.V. , Mühlenstraße 13, 78224 Singen, (www.diegems.de)
Eintritt: 6,50 Euro; hier Karten online reservieren

Zum Film:
Die 22-jährige Lea ist unheilbar an Mukoviszidose erkrankt. Die einzige Möglichkeit, ihr Leben bis ans Ende selbst zu bestimmen, sieht Lea in einer Reise in die Schweiz und der dort möglichen Inanspruchnahme von Sterbehilfe. Leas Entschluss steht fest: Per SMS ruft sie ihre Schwester Rita, die Oma Maria und ihre Mutter Hannah zu sich nach Zürich, um ihren Geburts- und Todestag im Kreis der Familie zu verbringen. Auch Leas früherer Geliebter Heiner erfährt von Leas Plänen und begibt sich nach Zürich. Zudem lernt Lea in dem Hotel, in dem sie unterkommt, auch noch den vom Tod der Mutter traumatisierten Moritz kennen. Doch in Zürich prallen Welten aufeinander, denn Leas Mutter ist überhaupt nicht bereit, das Leben ihrer Tochter kampflos aufzugeben. Und auch Rita und Heiner versuchen, Lea zu einer inneren Umkehr zu bewegen. Doch vergeblich. Während Lea versucht, den richtigen Weg aus dem Leben zu finden, muss die Familie lernen, ihre Entscheidung anzunehmen.

Auszeichnungen:
Hauptdarstellerin Liv Lisa Fries wurde für »Und morgen Mittag bin ich tot« mit dem Bayerischen Filmpreis und dem Preis als beste Nachwuchsdarstellerin beim Festival Max-Ophüls-Preis 2014 ausgezeichnet. Zum Ensemble des Films gehören außerdem Lena Stolze, Sophie Rogall, Kerstin de Ahna, Johannes Zirner, Max Hegewald und Bibiana Beglau (Quelle: www.swr.de).

D 2013; Regie: Frederik Steiner; mit Liv Lisa Fries, Sophie Rogall, Lena Stolze,
Kerstin de Ahna, Johannes Zirner, Max Hegewald u.a.; FSK: 12; Länge: 98 Min.; CinemaScope; Dolby Digital


Film: The Tree
Donnerstag, 03.11.2016, 20.00 Uhr
in Kooperation mit Gems Kulturzentrum e. V. /Singen

Ort: Gems Kulturzentrum e.V. , Mühlenstraße 13, 78224 Singen, (www.diegems.de)
Eintritt: 6,50 Euro; hier Karten online reservieren

Zum Film:
Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters teilt die achtjährige Simone ein kostbares Geheimnis mit ihrer Mutter Dawn. Das Mädchen ist überzeugt, dass ihr Vater in dem mächtigen Feigenbaum vor ihrem Haus weiter über die Familie wacht, dass er ihr auf magische Weise durch die raschelnden Blätter zuflüstert. Als sich zwischen Dawn und ihrem neuen Arbeitgeber George eine wachsende Nähe entwickelt, verbringt das Mädchen immer mehr Zeit hoch oben in den Ästen. Und es scheint, als würde sich der Baum mit der eifersüchtigen Simone solidarisieren. Bald kommt es zu einer Kraftprobe zwischen Mensch und Natur, zwischen Mutter und Tochter.
In der Verfilmung von Judy Pascoes Bestseller fängt die französische Regisseurin Julie Bertucelli auf beeindruckende Weise die ebenso archaische wie magische, bedrohliche und beschützende Kraft der australischen Natur ein. Eine Geschichte über Liebe und Tod, Trauer und Träume, Traurigkeit und Glück, erzählt mit der Wucht eines antiken Dramas und der Magie großer Gefühle, getragen von einer großartigen Charlotte Gainsbourg.

F/AUS/D/I 2010; Regie: Julie Bertuccelli; mit Charlotte Gainsbourg, Marton Csokas, Morgana Davies, Christian Byers u.a.; FSK: 6; Länge: 92 Min.; CinemaScope; Dolby Digital

Offizielle Filmhomepage


Film: Der letzte schöne Tag
Donnerstag, 22.09.2016, 20.00 Uhr
in Kooperation mit Gems Kulturzentrum e. V. /Singen

Ort: Gems Kulturzentrum e.V. , Mühlenstraße 13, 78224 Singen, (www.diegems.de)
Eintritt: 6,50 Euro; hier Karten online reservieren

Zum Film:
Es ist das letzte Mal, dass sie Sybilles Stimme hören, doch das können Lars Langhoff und die beiden Kinder Maike und Piet nicht ahnen. Für sie ist es jeweils nur ein ganz normales Telefonat. Und so reagiert die zwölfjährige Maike mit gewohnt pubertärem Trotz auf den Anruf ihrer Mutter. Auch Lars und der sechsjährige Piet sind nicht ganz bei der Sache, als sie mit Sybille telefonieren. Später werden sie ein schlechtes Gewissen haben, doch was geschehen ist, kann nicht mehr gut gemacht werden. Sybille Langhoff, 40-jährige Anästhesistin, zweifache Mutter und Ehefrau, hat sich das Leben genommen. Für ihre Familie indes muss das Leben weiter gehen, die Schule, der Job, der Haushalt, die ganz profanen Dinge. Trauer, Selbstvorwürfe, aber auch Wut auf Sybille sorgen für eine emotionale Gemengelage, auf die niemand vorbereitet ist. Hätte er, Lars, nicht merken müssen, dass sich die Depression seiner Frau verschlimmert hat? Hätte sie, Maike, nicht freundlicher zu ihrer Mutter sein müssen? Und wie lange kann man vor Piet geheim halten, dass seine Mutter Selbstmord begangen hat?

D 2011; Regie: Johannes Fabrick; mit Wotan Wilke Möhring, Julia Koschitz, Matilda Merkel, Nick Schuck, Lavinia Wilson u.a.; FSK: 12; Länge: 90 Min.; Filmtext & Foto: Das Erste

Hier Pressemeldung zum Film lesen


Ich und Earl und das MädchenFilm: Ich und Earl und das Mädchen
Dienstag, 15.03.2016, 19.30
in Kooperation mit Gems Kulturzentrum e. V. /Singen

Ort: Gems Kulturzentrum e.V. , Mühlenstraße 13, 78224 Singen, (www.diegems.de)
Eintritt: 6,50 Euro; hier Karten online reservieren

Zum Film:
ICH & EARL & DAS MÄDCHEN, Gewinner des Großen Preises der Jury und des Publikumspreises beim Sundance Film Festival 2015, erzählt mit einzigartigem Humor die bewegende Geschichte von Greg, der sein letztes Schuljahr möglichst unauffällig durchziehen will und sogar Freundschaften meidet, nur um das soziale Minenfeld, genannt Teenagerzeit, einigermaßen unbeschadet zu überstehen. Er geht sogar so weit, seinen besten Freund Earl, mit dem er Kurzfilmparodien von Filmklassikern dreht, als Arbeitskollegen vorzustellen. Bis Gregs Mutter darauf besteht, dass er Zeit mit Rachel verbringt, einem Mädchen aus seiner Klasse, bei dem Leukämie diagnostiziert wurde, und er feststellen muss, wie wertvoll echte Freundschaft sein kann.

2013 überraschte Jesse Andrews’ nachdenklich stimmender und bewegender Jugendroman ‚Ich und Earl und das sterbende Mädchen’ die Leser mit einer wirklich modernen Geschichte übers Erwachsenwerden, voller kluger Dialoge und mit ausgezeichnet herausgearbeiteten Charakteren.

Jetzt hat Regisseur Alfonso Gomez-Rejon den schrägen Humor des Buchs, dessen außergewöhnliche Sensibilität und sein ungewöhnliches Weltbild in einem Spielfilm zu neuem Leben erweckt. Er zeigt den Weg eines jungen Mannes zum Erwachsenen, während er lernt, was es heißt, wirklich selbstlos zu handeln.

(ME & EARL & THE DYING GIRL) USA 2015; Regie: Alfonso Gomez-Rejon; mit Nick Offerman, Molly Shannon, Jon Bernthal, Connie Britton u.a.; FSK: 6; CinemaScope; Länge: 105 Min.; Dolby Digital

Offizielle Filmhomepage


Flyer Benefizkonzert 10.11.15

Film: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Mittwoch 12. Januar 2016, 19.30
in Kooperation mit Gems Kulturzentrum e. V. /Singen

Ort: Gems Kulturzentrum e.V. , Mühlenstraße 13, 78224 Singen, (www.diegems.de)
Eintritt: 6,50 Euro

Mit der Reihe Über(s) Leben zeigen wir Filme, die Einblick in die Welt von Kindern und Jugendlichen geben, die sich mit den Themen schwere Krankheit, Abschiednehmen, Sterben, Tod und Trauer auseinandersetzen müssen.

Den Auftakt macht am 12. Januar der Film „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ nach dem gleichnamigen Bestseller-Roman von John Green.

Zum Film:
Hazel und Gus sind zwei außergewöhnliche junge Menschen, die den gleichen Humor und die Abneigung gegen Konventionelles teilen und sich ‚unsterblich‘ ineinander verlieben. Ihre Beziehung ist so einzigartig und wundervoll, dass die beiden es furchtlos mit ihrem gemeinsamen schonungslosen Schicksal aufnehmen. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Eine Reise, die das Leben der beiden entscheidend verändern wird. Eine faszinierende, poetische und zutiefst bewegende Liebesgeschichte über den Mut zu leben und zu lieben und die Kunst das Schicksal zu meistern.
Der Film basiert auf der vielfach ausgezeichneten Literatur-Vorlage des US-Autors John Green. Der Bestseller wurde u.a. 2013 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Ein tiefgründiger, emotionaler und zugleich frecher Film, der ans Herz geht und Mut macht dem Schicksal zu trotzen.

(THE FAULT IN OUR STARS) USA 2014; Regie: Josh Boone; mit Shailene Woodley, Ansel Elgort, Nat Wolff, Laura Dern, Sam Trammel, Willem Dafoe u.a.; FSK: 6; Länge: 126 Min.; Dolby Digital

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